Musisch-ästhetische Bildung

Ästhetische Bildung versteht sich als Ergebnis sinnlicher Erfahrungen, die selber zu neuem Wissen und neuen Erkenntnissen über sich und die Welt führen können. Hier gewinnen alle Bereiche, die vielfältige Sinneserfahrungen und Ausdrucksformen ermöglichen, große Bedeutung. Dazu zählen insbesondere das freie Spiel, jede Form des Gestaltens, Musik, Tanz, Bewegung, Rollenspiele und Singen.

Gestalten

Kreativität ist Lebens- und Entwicklungsgrundlage des Menschen. Kinder können in gestalterischen, kreativen Prozessen die Erfahrung machen, dass sie etwas bewirken können. Diese Erfahrung ist eine wichtige Grundlage zur Bewältigung und Gestaltung vieler Lebenssituationen. Erfolgreich angewandte, kreative Fähigkeiten verhelfen den Kindern nicht nur zu einem hohen Maß an Zufriedenheit, sondern stärken das Selbstbewusstsein und ist somit eine wichtige Komponente der Persönlichkeitsentwicklung. Es geht nicht um die Erstellung eines fertigen Produktes, sondern um das Gestalten an sich.

Dazu bieten wir:

  • Ein förderndes Umfeld
  • Den Kindern Freiheit, Raum und Zeit
  • Eine große Auswahl an verschiedenen Materialien
  • Kennenlernen unterschiedlicher Techniken
  • Begleitung und Anregung dieser kreativen Prozesse

Musik

Musik, Rhythmus, Sprache und Bewegung gehören untrennbar zusammen. Musik ist eine sinnliche Sprache des Menschen und ein wesentlicher Bereich der ästhetischen Bildung.

Musik

macht Kindern Spaß,

  • löst Bewegung aus,
  • fördert Sprachrhythmus, Ausdruck und Wortschatz,
  • stärkt soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme, Einfühlungsvermögen, Selbstdisziplin und Verantwortungsgefühl,
  • stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl,
  • fördert kognitives Denken,
  • aktiviert die Vitalkräfte, d.h. die Atmung wird verbessert, Glückshormone werden frei und Stress, Wut und Aggressionen werden abgebaut.

 

In unserer Einrichtung wird Musik gefördert durch:

  • eine Atmosphäre, in der die Kinder sich frei und unbeschwert musikalisch entfalten können,
  • regelmäßiges Singen von Liedern, auch mit allen Gruppen,
  • Einsatz des Instrumentes “Körper”: klatschen, stampfen, patschen, schnipsen, summen etc.,
  • Geräuschübungen zur Schulung des Gehörs und der akustischen Wahrnehmung,
  • Singspiel, Bewegungspiel und Fingerspiel,
  • Entdecken und Üben von Rhythmusgefühl
  • Kennen lernen von Instrumenten,
  • Herstellen von Instrumenten,
  • Einsatz von Orffinstrumenten zum Üben der musikalischen Begleitung,
  • Tänze, frei und/ oder angeleitet…

Singen verbindet und schafft Gemeinschaft bei Groß und Klein und Alt und Jung.

Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschlichkeit.

Henry Wodsworth