Sprache und Kommunikation

Sprache ist uns nicht angeboren aber wir haben die Fähigkeit, diese durch soziale Kontakte mit anderen Menschen zu entwickeln. Die Sprache und Kommunikationsfähigkeit sind grundlegende Voraussetzungen für die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern. Der Gesprächspartner des Kindes hat dabei eine wesentliche Bedeutung. Denn, ob in der Familie oder in der Kita, Kinder brauchen Sprachvorbilder und sind auf die Interaktion der Bezugsperson angewiesen, denn

  • die Wertschätzung des Kindes und seine Äußerungen,
  • die Unterstützung von Interessen und Motivation,
  • sich mitzuteilen und verstanden zu werden,

fördern die Entwicklung der Sprachkompetenz.

Der Besitz der eigenen Sprache findet verbal und non-verbal statt und hilft dem Kind

  • seine Gefühle und Wünsche,
  • sein Erlebtes,
  • seine Meinungen,
  • seine Gedanken,
  • und seine eigene Identität und Persönlichkeit zu finden.

Die Sprachentwicklung des Kindes stellt eine zentrale Bildungsaufgabe im pädagogischen Alltag dar. Wir unterstützen das Kind aktiv dabei durch vielfältige Sprachanlässe, wie

  • Bücher und Geschichten
  • gemeinsames Singen, Reimen, Klatschspiele
  • Fingerspiele, Gesellschaftsspiele
  • im Gespräch mit anderen.

Weiter unterstützen wir das Kind beim Erwerben der eigenen Sprache in dem

  • es sich durch Mimik, Gestik und Bewegung mitteilt
  • es Sprachkompetenzen erlernt wie Lautbildung, Satzbau, Betonung, Wortschatz erweitern, usw.
  • es Gesprächsregeln im eigenen Tun mit anderen kennenlernt wie, zuhören, Blickkontakt, ausreden lassen, usw.
  • in ihrer Herkunftssprache zu kommunizieren und Möglichkeiten bieten, die deutsche Sprache zu erwerben.

Wir verwenden, für die Dokumentation der Sprachentwicklung,

 „BASIK für U3 und Ü3 Kinder“ von Renate Zimmer.

Diese sind die, in der Sprachförderung und dem Bildungsgesetz, festgelegte Bögen für die begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen.